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26.01.2015 14:51 Uhr | Ara | 5168 Aufrufe 0 like 0 flame
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Der MMO-Jahresrückblick 2014 | Diablo 3, ESO, WildStar und Destiny


Das Jahr 2014 nähert sich dem Ende und daher ist es Zeit für uns ein Fazit der letzten zwölf Monate im Bereich MMO- und Multiplayer-RPGs zu ziehen.



Das Gamingjahr 2014 war mal wieder schneller vorbei als man gucken konnte. Die beiden neuen Konsolen, PlayStation 4 und Xbox One, hatten die Gamingwelt 2014 gut im Griff. Aber auch der PC profitierte vom starken Konsolenmarkt, denn seit die Konsolen PC-nahe Architekturen aufweisen, erhält der PC regelmäßig (mehr oder weniger gut umgesetzte) Ports. Aber auch bei exklusiven Titeln musste der PC sich in diesem Jahr nicht verstecken. Selbst im MMO-Sektor, der nach den vielen gescheiterten Titeln der letzten Jahre immer weiter geschrumpft ist, gab es einige große Releases.

Der Crusader kam als neue spielbare Klasse mit Reaper of Souls

Arrow  Der Crusader kam als neue spielbare Klasse mit Reaper of Souls

Diablo 3: Reaper of Souls (25. März)

Diablo 3 hatte einen mehr als holprigen Start. Die Entwickler mussten den Titel innerhalb von 7 Jahren fertigstellen. Dies sah man auch am Endgame, welches weder besonders ausgereift noch balanct war. Böse Zungen bahaupten: Es fehlte wohl schlicht an der nötigen Zeit!

Zusätzlich sorgte das Auktionshaus dafür, dass die Hauptmechanik des Spiels, das Finden besserer Gegenstände, völlig zerstört wurde. Statt Monster zu töten um Ausrüstung zu finden, ging es lediglich um das Farmen von Gold um sich im Auktionshaus die bessere Ausrüstung zu kaufen.

Blizzard wäre aber nicht Blizzard, wenn ihre Spiele nicht eine erste Erweiterung bräuchten. Bereits StarCraft, WarCraft 3 und Diablo 2 wurden erst durch ihre Erweiterung zu den legendären Titeln und trotz aller Skepsis hat Blizzard es mit Reaper of Souls tatsächlich geschafft die Fans wieder zu besänftigen.

Die Streichung der Auktionshäuser, Smart-Loot, freieinstellbarer Schwierigkeitsgrad und der Adventure-Mode, haben die alten Stärken der Serie wieder in das Spiel gebracht. So kann dann auch gerne eine weitere Erweiterung kommen.

Nicht zu vergessen ist auch, dass am 19. August die PlayStation 4 und Xbox One Version von Reaper of Souls erschien. Während viele Features der PC-Version den Weg in die Konsolenversion gefunden haben, unterscheidet sich das Spiel doch an einigen Stellen signifikant. Einige Spieler behaupten sogar, dass die Konsolen-Version die einzig wahre Version von Diablo 3 ist.

Mit Elder Scrolls Online wagt die Serie den Schritt auf den MMO-Markt

Arrow  Mit Elder Scrolls Online wagt die Serie den Schritt auf den MMO-Markt

The Elder Scrolls Online (4. April)

Während die meisten noch Monster in Sanktuarium schnetzelten, releaste Bethesda Softwork The Elder Scrolls Online. Damit wagte der Entwickler den Schritt vom reinen Single Player-Rollenspiel in die Welt der MMORPGs. Dabei setzten sie, gegen den Free2Play-Trend, auf ein Abo-Modell zum üblichen Preis von knapp 13 Euro im Monat. Während einige Spieler noch die gute Story bis zur Maximalstufe lobten, war spätestens mit Level 50 die Luft raus.

Wie bereits viele andere Titel in den letzten Jahren, fehlt es auch hier am Endgame. So konnte das Spiel die Spieler in den wenigsten Fällen lange fesseln. Die Folge war ein massiver Abfall der Spielerzahl und aufgrund des Abo-Modells werden die wenigsten Spieler diesem Spiel noch eine zweite Chance geben. Schade.

WildStar (3. Juni)

Seit Rift hat kein Spiel mehr so direkt die Gameplaymechanik von World of Warcraft abgekupfert wie WildStar. Das ist aber ja auch nicht schlimm, immerhin funktioniert sie und begeistert die Spieler seit Jahren. Wichtig ist dabei jedoch, dass man mindestens ein Alleinstellungsmerkmal in seinen Titel bekommt.

WildStar versuchte dies über eine besondere Art von Humor herzustellen. Dies klappt auch in den ersten paar Stunden ganz gut, am Ende bleibt es jedoch unter der Haube ein World of Warcraft-Clone. Was nicht schlecht ist, was man aber schon seit 10 Jahren kennt... Aus World of Warcraft.

Auch hier wollen die Entwickler knapp 13 Euro im Monat von den Spielern haben. Die Umwandlung zu Free2Play wird zwar für den Moment dementiert, jedoch wird dies wohl nur noch eine Frage der Zeit sein. Grundsätzlich hat Carbine Studios mit WildStar eine gute Basis gelegt und es ist nicht ausgeschlossen, dass sie mit einer Umstellung auf das  Free2Play, zumindest eine Nische besetzen können. Der ganz große Wurf war aber auch WildStar leider nicht.

Destiny: Leider mehr Halo als Diablo

Arrow  Destiny: Leider mehr Halo als Diablo

Destiny (9. September)

Destiny in drei Worten: Halo meets Diablo. Was hatte dieses Spiel nicht für Potential? Mit Bungie war einer der erfolgreichsten Shooter-Entwickler am Werk und sprach vor dem Release vom Start des Destiny-Jahrtausends. Die Beta konnte mehr als begeistern und umso ernüchternder war dann der Release.

Als Shooter ist Destiny gut, das war aber auch nicht anders von Bungie zu erwarten. Doch jegliche Social- und MMO-Features waren mehr als mangelhaft. Und so wie bei den anderen beiden MMO-Releases in diesem Jahr auch, fehlt es am sinnigen Endgame.

Destiny hat aber sicherlich den Vorteil, dass es, abgesehen von Xbox Live und PSN Plus, keine monatliche Abogebühr kostet. Sollte Bungie also wirklich aktiv an den Problemen arbeiten, kann es tatsächlich noch einmal einen zweiten Frühling für Destiny geben.


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