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26.03.2012 17:51 Uhr | Ara | 2598 Aufrufe 0 like 0 flame
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Guild Wars 2 - Beta Preview


Weiter geht es mit unseren Eindrücken aus der Guild Wars 2 Beta.



Ein menschlicher Ranger kämpft gegen eine weibliche Centauri

Arrow  Ein menschlicher Ranger kämpft gegen eine weibliche Centauri

Individualisierung auch bei den Fähigkeiten 

Guild Wars 2 spielt sich erfrischend anders. ArenaNet gehen ihren eigenen Weg, abseits des ganzen Einheitsbreis, der einem als Spieler sonst als MMORPG verkauft wird. Das schaffen sie mit vielen Kleinigkeiten, die in der Summe den Unterschied machen. Überzeugen kann zum Beispiel, dass Zauberer einen Autoattack besitzen und ganz automatisch ihren Standard-Zauber wirken. Auch sind Fernkämpfer viel mobiler als in anderen Spielen, da auch beim Laufen problemlos gezaubert werden kann. Auch das Ressourcensystem, abseits vom typischen Mana, ist bei jeder Klasse interessant und, was wohl für viele wichtig sein wird, die Klassen spielen sich wirklich unterschiedlich. Ein Nahkämpfer ist eine komplett andere Spielerfahrung, als ein Fernkämpfer. 

Auch beim Skillsystem, geht man mit Guild Wars 2 einen interessanten Weg, der das System des Vorgängers nutzt und weiter ausbaut. So besteht das System aus einer Mischung aus Levelup, Quests und Learning by doing. So gibt es Skillpunkte sowohl beim Levelup, als auch bei einigen Quests zu ergattern. Diese können dann frei in Skills investiert werden. Überraschend ist, dass Guild Wars 2 ein ähnliches System nutzt wie Diablo 3. So sind die einzelnen Skills in Kategorien eingeteilt und der Spieler schaltet nach und nach bis zu fünf Skillslots frei, die er frei belegen darf. Dabei kann man die Skills aber nicht völlig frei in die Slots ablegen, sondern muss Skills aus unterschiedlichen Kategorien wählen. Somit ist jeder Spieler zum Beispiel gezwungen auch eine Heilfähigkeit zu wählen. Auch hier wurde übrigens etwas aus dem Vorgänger übernommen, den reinen Heiler gibt es nämlich in der Form nicht, sondern jede Klasse hat mehr oder weniger eine eigene Heilfunktion. Dies macht alle Klassen allroundiger und hebt die starren Klassenrollen auf.

Weitere fünf Skills werden direkt vom Spiel vorgegeben, abhängig von eurer Klasse und eurer Waffe. Diese werden per Learning by doing freigeschaltet. Nutzt ihr also häufig ein Schwert, habt ihr schnell eure fünf Schwertfähigkeiten erlernt. Bei einem Magier funktioniert dies ähnlich, wirkt er viele Feuerzauber, werden diese zuerst freigeschaltet. Ein nettes Feature, das auch abseits der Levelups den Spieler belohnt.

Das komplette Skillsystem wirkt auf dem ersten Blick interessant und scheint viel Raum für die eigene Charakterentwicklung zu bieten. Für eine endgültige Beurteilung, war die Zeit aber zu knapp, trotzdem kann man hier sehr optimistisch sein.

Engineers bereiten sich für die Schlacht vor

Arrow  Engineers bereiten sich für die Schlacht vor

Questing anno 1999

Weniger optimistisch muss man dagegen beim Questing sein. Ich muss wirklich sagen, dass ich schockiert war, was einem als Questkost vorgesetzt wird. Ohne Zweifel, Blizzard hat mit den letzten World of Warcraft-Erweiterungen die Messlatte für PvE-Quest hoch angesetzt und BioWare hat mit Star Wars: The Old Republic gezeigt, dass MMORPG-Questing nicht schlechter sein muss, als in Singleplayer-Rollenspielen. Guild Wars 2 nimmt diese Herausforderung aber offensichtlich gar nicht erst an und präsentiert dem Spieler ein Quest-System, das an das Jahr 1999 erinnert. Das gesamte Questsystem besteht aus stupidem Killen und Sammeln. Das alleine mag noch kein Kritikpunkt sein, immerhin gibt es nicht viele Alternativen bei MMORPGs, aber bei Guild Wars 2 wird sich nicht einmal bemüht diese Langeweile zu verschleiern.

So ist bei den Nebenquests eine Storyeinbindung fast gar nicht vorhanden. Wenn der Spieler wissen möchte, warum er etwas machen soll, muss er aktiv den NPC ausfragen, ansonsten werden die Missionsziele automatisch angezeigt, sobald man in der Nähe auftaucht. Auch sind die Quests recht offen, so wird nicht genau gesagt was ihr tun müsst, sondern Aufgaben bestehen eher aus „Helft dem Bauern und tötet die Spinnen auf dem Hof, verjagt die Fledermäuse oder helft ihm bei der Ernte". Dabei bringen euch alle der aufgezählten Aufgaben näher an die Lösung der Quests. Für die ganz Stupiden bedeutet dies: Klickt einfach alles an was in der Questumgebung ist und mit hoher Wahrscheinlichkeit kommt ihr dem Questziel damit näher.

Dass das System fürchterlich eintönig wirkt, liegt auch daran, dass teilweise zu lange an einer Quest gehockt werden muss. Es sind nämlich nicht 5 oder 10 Spinnen die man töten muss, sondern gerne auch mal 20 oder mehr. Auch bei Quests, bei denen verlangt wird, dass man bestimmte Relikte oder Fallen zerstört, reichen nicht zwei oder drei Schläge, sondern man muss oft 10 Sekunden draufprügeln. 10 Sekunden sind vielleicht allein betrachtet nicht lang, aber es ist einfach unheimlich langweilig, wenn man 20 mal 10 Sekunden zuschauen muss, wie der eigene Charakter mit Autoattack auf irgendwelche Relikte einschlägt.

Im World vs. World Modus können Festungen bombadiert werden

Arrow  Im World vs. World Modus können Festungen bombadiert werden

Negativ hinzu kommt auch hier das Interface. So können nahezu alle Aufgaben mit der Taste „F" erledigt werden. Mit F könnt ihr mit NPCs reden, mit F könnt ihr Sachen aufheben, mit F könnt ihr Sachen aktivieren, mit F könnt ihr Wandmalereien entfernen und so weiter... Das Ergebnis: Man läuft beim Questen rum und drückt F und zwar egal was die Aufgabe ist. Sammeln, aktivieren, zerstören, entfernen, reden oder abgeben, alles fühlt sich gleich an, da alles mit der Taste F zu erledigen ist.

Es mag verwundern, dass die Bewegung mit der Maus und der Klick einem fehlen, aber wer zwei oder drei Stunden jegliche Quests mit einer einzigen Taste gelöst hat, der weiß wie sehr dadurch der Spaß zerstört werden kann. Da ist man dann froh, dass man zumindest optional auch die Maus nutzen kann. Die Mausbedienung ist aber viel ineffizienter und frustriert dadurch ebenfalls. Bei dem System fällt dann auch nur noch am Rand negativ auf, dass die Reichweite der F-Taste unterirdisch gering ist und man daher immer direkt auf der Sache oder dem NPC stehen muss. Dies ist vor allem dann ein Problem, wenn mehrere NPCs oder Sachen dicht nebeneinander stehen. Man muss befürchten, dass diese Entscheidung vor allem im Hinblick auf die bereits angekündigten Konsolenversionen getroffen wurde.

Eine einzige positive Ausnahme bilden die Hauptquests, die euch in der persönlichen Charakterentwicklung weiterbringen. Diese sind um einiges anspruchsvoller designt und bieten nicht nur mehr Story, sondern meist auch ein besseres Questdesign. Trotzdem bleiben auch diese Aufgaben weit hinter dem zurück, was Star Wars: The Old Republic uns geboten hat. Auch trifft der Spieler nur etwa alle zwei Stufen auf solch eine Hauptquest und muss die restliche Zeit mit Nebenaufgaben füllen. Dabei ist besonders schockierend, dass bereits in den ersten paar Levels des Spiels Questlöcher auffallen, diese müssen dann mit wiederholenden Events aufgefüllt werden. Stellenweise fühlt man sich hier an Asiagrinder und Hack n Slays erinnert. Das entspricht wirklich nicht mehr dem, was man 2012 von einem MMORPG erwarten kann.


Dieser Artikel besteht aus mehreren Seiten



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Keupi
 

Keupi 26.03.2012 17:13 Uhr

Hört sich ja nicht ganz so rosig an. Was nicht ist kann ja noch werden, aber danke für den ausführlichen und ehrlich zu lesenden Text. Besser als in den MMO-Himmel loben, da hätten wir nur 10/10-Games.

 
Boba
 

staff Boba 26.03.2012 20:45 Uhr

Ich glaub der Ara ist halt auch einfach ein Miesepeter. ^^

Aber das ist ja auch ganz gut. Haben wir wieder was zu streiten für die nächste Ausgabe PewPew :)

 
Antichrist
 

Antichrist 26.03.2012 21:18 Uhr

"Denn wer das PvE von World of Warcraft und Star Wars: The Old Republic gewohnt ist, der wird die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sich fragen, in welchem Jahrhundert er gelandet ist"

Genau da, sehe ich das Problem, welches viele Spieler heutzutage haben. Es gibt einfach zu viele Menschen die auf ihrer alten Schiene bleiben wollen, die sie gewohnt sind. Es gibt wenig Spieler die offen für neue Dinge sind. Wenig Spieler die neuen Systemen eine Chance geben. Und ich glaube, genau deshalb ist WoW noch so "erfolgreich".
Viele Spieler die ich aus WoW kenne, wollen einfach nichts neues testen, weil sie in ihre Charaktere so viel Zeit investiert haben. Kann ich verstehen. Aber ich habe auch viel Zeit investiert in meine 5 lvl 85 Charaktere und probiere eigentlich jedes neue MMO aus um mir ein Bild zu schaffen und wirklich Meinungen bilden zu können.

Wenn die meisten Spieler bei ihrem altbewehrten bleiben wollen, dann sollen sie das gerne tun. Aber sie sollten dann nicht ihre Münder so groß aufmachen und ihre alte Schiene, auf Teufel komm raus, verteidigen ohne sich selbst ein Bild gemacht zu haben. Und auch wenn sie neue MMO's testen, dann nicht mit WoW vergleichen oder sonstiges. Viele neuen MMO's, gerade jetzt TERA, GW2 und Secret World haben neue Systeme entwickelt bzw. wollen neue Wege einschlagen. Und die sollte man losgelöst von seinem "alten" MMO bewerten. Wenn man dann immernoch negativer Meinung ist, dann ist das akzeptabel.

 
chosi
 

staff chosi 28.03.2012 18:28 Uhr

Es gibt wenig Spieler die offen für neue Dinge sind. Wenig Spieler die neuen Systemen eine Chance geben.


hast du den artikel gelesen? neue dinge wie "altbackenes questdesign"? stimmt, das muss ich erstmal auf mich wirken lassen wie schlecht das sein muss! dann find' ich's bestimmt wieder gut!

 
Stolker
 

Stolker 28.03.2012 18:49 Uhr

Ein Spiel kritisch zu beurteilen ist immer gut, aber was ich hier lese, ist nur schlecht machen. Das man z.B. Dialoge sowie andere Aktionen mit "F" startet, und dies als störend empfindet, weil man in solchen Situationen nichts anderes macht, als die "F" Taste zu drücken, da kommt mir doch die Frage auf, ob es denn eine solch große Abwechslung ist, die rechte Maustaste zu betätigen? Bitte erläutere doch mal den Unterschied zwischen den beiden Tasten.

 
Ara
 

staff Ara 28.03.2012 19:37 Uhr

Das große Problem ist folgendes. Die Quests unterscheiden sich zwar inhaltlich: Suche hier Sache X, Schüttel hier Baum Y, sammel hier Z, spreche hier mit P usw... Aber im Endeffekt ist es für das Spielen total egal, was die Aufgabe ist, denn egal ob Schütteln, Sammeln, Sprechen oder ähnliches, man drückt immer F. Es ist glaub ich schwer zu beschreiben, warum es sich eintöniger anfühlt, als wenn man den Mauszeiger drauf bewegen muss. Aber alle mit denen ich sprach die GW2 testen konnten, auch die die es unheimlich gut fanden, haben das gleiche Gefühl beschrieben.

Viele Kritikpunkte sind aber auch wirklich subjektiv. Zum Beispiel sagte mir jemand, dass er es bei SWTOR immer sehr nervig fand den Dialogen zuzuhören und lieber killen wollte und ihm daher das GW2-System gefällt. Ich bin mir sehr sicher, dass GW2 seine Fans finden wird. Trotzdem wollte ich die Mängel aufzeigen, die das Spiel in der Beta im Vergleich zur Konkurrenz hat. Wenn jemand sagt "hey du das stört mich nicht so", dann ist es super. Aber ich muss die Sachen ja erwähnen, damit jemand daran entscheiden kann, ob ihm die Punkte stören werden oder nicht.

Das ist ähnlich wie Online-Only Zwang bei Spielen. Für viele ist es ein großer Kritikpunkt, für mich ist das egal. Trotzdem muss dies aber erwähnt werden. Allgemein wird mein Preview aber negativer ausgelegt als es eigentlich ist. Guild Wars 2 ist ein gutes Spiel, hat aber auch seine Schwächen (Wie jedes Spiel).

 
playsmartphone
 

playsmartphone 22.04.2012 23:49 Uhr

Danke für die Aufklärung im Bereich der Events, nun bin ich um einiges schlauer. Hatte die Angst es würde so schlimm wie in Rift enden.

 
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