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22.03.2013 15:56 Uhr | boba | 6672 Aufrufe 0 like 1 flame
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End of Nations Preview


Trion Worlds, die Macher von Rift versuchen RTS und MMO auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Wir haben das Ganze in München anspielen dürfen.



Bereits zur GamesCom 2011 durften wir uns eine End of Nations Präsentation anschauen:

Nun durften wir auf der Pressetour das erste mal Hand anlegen und in Ruhe gegen Branchen-Kollegen zocken.

Ich will ehrlich sein: Messe-Präsentationen laufen immer gleich ab. Es steht jemand da und erzählt, dass hier das non-plus-ultra im Gaming erschaffen wird. Wer das schon ein paar Messen lang durchgemacht hat, fängt unweigerlich an im Kopf alles massiv abzuwerten. Das gilt doppelt wenn von "Free to Play" die Rede ist. Ich war also erst mal sehr kritisch, als ich mich an den Rechner setzte.

Trotz der Einfachheit der Grafik, hat das Spiel einen stimmigen Look.

Arrow  Trotz der Einfachheit der Grafik, hat das Spiel einen stimmigen Look.

Mit den kommenden Free to Play Games und Titeln wie League of Legends, werden wir uns allerdings von dem Stigma "F2P = minderwertig" lösen müssen. Entwickler haben erkannt, dass ein qualitativ hochwertigeres Free to Play eben auch mehr Geld in die Kassen spült. Viel mehr Spieler bedeuten eben auch mehr Umsatz.

Trion Worlds End of Nation könnte der nächste F2P-Hit werden. Das Spiel fühlt sich bisher rundum gut an und muss sich auch optisch vor RTS-Konkurrenten nicht verstecken, vor allem mit dem Hintergedanken, wieviele Einheiten sich auf einer Karte tummeln könnten. Desweiteren versuchen die Entwickler mit EoN einen Spagat zwischen einem richtigen MMO (nicht RPG!) und einem klassischen Strategiespiel, ob dieser Spagat Untergang oder Triumph des Spiels wird, entscheidet am Ende die Community. Das Konzept hört sich gut an. Sehr gut.

Übrigens beteuern die Entwickler, dass sich alle Inhalte auch über das Spiel erreichen lassen. Über Payment gibt es vor allem kosmetische Verbesserungen. Es ist trotzdem anzunehmen, dass einige Dinge über Bezahlung deutlich schneller gehen. Hier werden wir abwarten müssen.

Aber genug zum Spiel im Allgemeinen, wie Spielt sich das Teil? 

Die Panzer hinter der Verstärkung erhalten einen Verteidigungsbonus.

Arrow  Die Panzer hinter der Verstärkung erhalten einen Verteidigungsbonus.

Erste Gehversuche

Zunächst werden wir in eine Schlacht gegen KI-Gegner geworfen, jeder für sich, um sich an das Spiel zu gewöhnen. Die Map ist ein typisches Survival-Szenario. Die Base muss gegen Wellen angreifender Gegner verteidigt werden. Dabei sind Einheiten wertvoll, weil nur Geschütztürme als Verteidigung nachgebaut werden können. So bekommt das Ganze einen netten Tower-Defense-Touch. Durch die Kontrolle diverser Gebäude gibt es Ressourcen, die für den Turm-Bau benötigt werden, hier war für mich als Neuling allerdings noch nicht wirklich ersichtlich, wann ein Gebäude eingenommen wurde und wann ich es verlor.

In Sachen Gameplay hält sich End of Nations an die Genre-Standards. Links-Klick wählt Einheiten aus, Rechts-Klick bewegt sie und strg+Zahlentaste legt Gruppen auf die Tastatur mit Shift lassen sich einzelne Einheiten hinzufügen.

Praktisch: Links unten werden alle Spezial-Attacken der Einheiten-Typen in einer Gruppe angezeigt, so entfällt lästiges durchwechseln der Einheiten-Typen. Neulinge werden so allerdings erst mal Probleme haben herauszufinden, welche Einheit denn nun welche Attacke ausführt. Das sollte sich allderdings mit ein Erfahrung bald erübrigen.

Rechts läd ein Heli grade last minute einen Geschützturm ab.

Arrow  Rechts läd ein Heli grade last minute einen Geschützturm ab.

PvP - Das Herz von End of Nations

Anschließend dürfen wir in einer 6 vs. 6 Spieler Map gegeneinander antreten. Die Regeln der Karte unterliegen dem typischen Domination-Modus im Stile von Battlefield oder Arathi Basin in WoW. Das Halten gewissen Stellungen lässt Punkte hochzählen, das Team, das als erstes eine gewisse Punktezahl erreicht hat gewinnt.

Allerdings müssen bereits vor der Schlacht Entscheidungen getroffen werden. Seinen Teil der Armee muss der Spieler sich nämlich selbst zusammenstellen. Welche Einheiten das Schlachtfeld betreten entscheidet sich vorher im Squad-Menü. Jeder Spieler hat ein festes Punktekontingent zur Verfügung und jede Einheit hat ihre spezifischen Punkte-Kosten. Welche Einheiten zur Verfügung stehen hängt wiederum vom gewählten Kommandanten (der Klasse quasi) und der Fraktion ab.

End of Nations funktioniert nach dem Rock-Paper-Scissors System. Ob eine Einheit stark gegen Infantrie, Luft, leichte oder schwere Panzerung ist, geht sehr übersichtlich aus den Symbolen hervor, die bei jeder Einheit angezeigt werden. So zeigt ein rotes Infantrie-Symbol beispielsweise, dass die Einheit um Infantrie einen Bogen machen sollte. Ein guter Spieler wird sich also früher oder später auch mit der Armee der Gegner auskennen müssen, um zu wissen welches Gefährt er nun beispielsweise gegen Helis schicken sollte.

Während Solo-Spieler unter Random-Spielern wohl eher auf eine gute Allround-Truppe setzen werden, die jedem Einheiten-Typen etwas entgegenzusetzen hat, werden sich Spieler in einem Clan wohl auf Aufgaben spezialisieren und sich im Vorfeld mit ihren Team-Mates absprechen. Recht sicher werden in spezialisierten Squads die Vorteile der gewählten Kommandenten-Klasse erst so richtig zum Tragen kommen.

Hier wird die Liberationfront (orange) wohl nicht mehr lange durchhalten.

Arrow  Hier wird die Liberationfront (orange) wohl nicht mehr lange durchhalten.

Ist das Squad also gewählt geht es auf in die Schlacht. Jedes Team hat einen Spawnpunkt Basisbau gibt es nicht, lediglich Gefechtstürme zur Verstärkung können gebaut werden. Nun gilt es Arathi Basin klassisch das Team geschickt aufzuteilen und möglichst am Anfang schon Punkte einzunehmen. Wie beispielsweise bei Battlefield reicht es, Einheiten in der Nähe zu platzieren, damit ein Punkt eingenommen wird. Sobald ein Punkt eingenommen würde bauen sich automatisch einige Gefechtstürme auf, damit das Verteidigen eines Punktes nicht zu schwierig wird.

Verliert ein Spieler Einheiten, kann er diese aus seinem Ressourcen-Konto nachbauen. Diese spawnen allerdings am Spawnpunkt. So heißt es aufpassen, dass die Verstärkung nicht durch die Gegnerische Verteidigung rast.

Die Ressourcen zählen langsam hoch, indem das Team Ressourcen-Punkte hält. Diese sind ebenfalls auf der Karte verteilt. Ressourcen-Punkte ändern nichts am Zähler, der für den Sieg verantwortlich ist. So heißt es taktisch entscheiden, wie viele Ressourcen-Punkte verteidigt bzw. eingenommen werden können, ohne, die Haupt-Punkte zu vernachlässigen. Die erste Runde gewann unser Team beispielsweise, weil das gegnerische Team keinerlei Ressourcen-Punkte hatte. So lagen sie am Anfang zwar massiv vorne, aber nachdem wir ihre Armeen ausgedünnt hatten, fehlten ihnen die Ressourcen, um Einheiten nachzubauen, so war es schließlich ein Leichtes alle Punkte einzunehmen.

Die Schlachtfelder sind an die Architektur des jeweiligen Landes angepasst.

Arrow  Die Schlachtfelder sind an die Architektur des jeweiligen Landes angepasst.

Fazit

Das Spiel hat sich bereits so rund gespielt, dass es kaum zu glauben ist, dass bisher nur die Family and Friends Beta lief. Sofort werden die taktischen finessen des Spiels klar, obwohl der Spieler am Anfang völlig überfordert ist, diese Finessen zu meistern. Welche Einheit gegen welche besonders stark ist und welche schwach, wird erst mit ein wenig Erfahrung in Fleisch und Blut übergehen. Auch Micromanagement wird früher oder später eine große Rolle spielen, wenn es darum geht die verschiedenen Einheiten-Typen zu managen.

Über Balancing zu sprechen ist zu diesem Stadium des Spiels natürlich recht überflüssig. Allerdings sollte ich Bedenken äußern, dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass es in End of Nations eine Cookie-Beater Skilling geben könnte, die das Squad-Menü und die Commander-Typen unter Umständen überflüssig machen.

Was nun die Versprechen auf der GamesCom angeht, darüber kann vorerst nur spekuliert werden. So bietet die sich ständig verändernde Weltkarte den MMO-Kern des Spiels. Kleine Schlachten entscheiden den großen Krieg zwischen den zwei Spieler- und der KI-Fraktion. Wie gut das letzten Endes funktioniert, wie sich die großen 56 Spieler Schlachten Spielen und wieviel Ingame Währung sich wirklich ohne Echtgeld-Finanzierung verdienen lässt, wird frühestens die Beta zeigen. Sobald die NDA fällt, wird allvatar natürlich ausführlich berichten.



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