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27.06.2011 19:59 Uhr | Ara | 5889 Aufrufe 0 like 1 flame
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Die Open Beta von Wakfu im Test


Wakfu ist der Nachfolger von Dofus, welches im September 2004 vom französischen Entwickler Ankama veröffentlicht wurde und über 25 Millionen Nutzer weltweit verzeichnen konnte. Wakfu spielt 1000 Jahre nach Dofus und die Welt hat sich stark verändert. Der auf dem ersten Blick wohl größte Unterschied ist, dass es sich bei Wakfu nun um eine Inselwelt handelt.

Wir haben uns für euch in der Open Beta von Wakfu umgeschaut und berichten euch von unseren Eindrücken nach den ersten Spielstunden.



Die meisten Klassen sind bereits aus Dofus bekannt

Arrow  Die meisten Klassen sind bereits aus Dofus bekannt

Vorweg muss gesagt werden, dass es sich bei Wakfu nicht nur um ein MMORPG handelt, sondern dass eine ganze Reihe von Medien rund um Wakfu existieren. Neben einem Sammelkartenspiel lief auch eine passende Zeichentrickserie auf RTL 2 und es erschienen Comichefte im Tokyopop-Verlag. Abschließend gibt es dann auch noch ein Xbox Live Arcade Spiel, welches sich Islands of Wakfu nennt und andesr als das PC-Spiel kein MMORPG ist, sondern ein Actionrollenspiel.

Klassen

Zum Beginn des Spiel habt ihr die Qual der Wahl und müsst euch für eine von vierzehn Klassen entscheiden. Die Klassen unterscheiden sich primär in ihrer jeweiligen Kampfart. So gibt es klassische Nahkämpfer, Fernkämpfer, Magier, Supporter und ähnliches. Wer aber bereits Dofus gespielt hat, könnte etwas enttäuscht sein, denn zwölf der vierzehn Klassen sind nahezu identisch mit ihren Pendanten aus Dofus.

Enttäuschung kann auch bei der Charakteranpassung aufkommen, denn neben der Haut- und Haarfarbe dürfen wir lediglich aus drei Frisuren auswählen. Somit gleicht ein Spieler dem anderen in Wakfu, was etwas schade ist.

Kampf

Anders als bei den meisten anderen MMORPGs habt ihr in Wakfu keine Echtzeitkämpfe, sondern ein rundenbasiertes System. Habt ihr einen Kampf mit einem Gegner gestartet, könnt ihr in einem ersten Schritt eure Startposition bestimmen. Anschließend beginnt der Kampf und es darf jeweils abwechselnd agiert werden. Ihr habt sowohl Movement Points (MP), als auch Action Points (AP) zum Verbrauchen. Für die MPs könnt ihr euren Charakter im Kampf auf dem schachbrettartigen Kampffeld bewegen, mit den APs könnt ihr dagegen Fähigkeiten anwenden.

Das Kampfgebiet ist dabei in einer Blase eingeschlossen, so dass andere Spieler nicht in die Schlacht eingreifen können. Zusätzlich orientiert sich die Blase an die jeweilige Landschaft. Seid ihr auf einer freien Fläche, dann ist das Kampffeld auch eher weitläufig, steht ihr dagegen auf einer Brücke, dann wird es ein langer und schmaler Korridor sein. Am Rand der jeweiligen Blase befinden sich Felder die negative Eigenschaften auf euch haben können, zum Beispiel euch Schaden zufügen.

Allgemein ist das Kampfsystem aber nicht wirklich komplex und nach einigen Kämpfen habt ihr den Großteil durchschaut. Das ist leider auch der größte Nachteil, denn wirklich fordernd sind die Kämpfe nicht. Auch ähneln sich die Gegner in einer Gegend viel zu stark, so dass man andauernd die gleichen Kämpfe in der gleichen Reihenfolge mit den gleichen Fähigkeiten bestreiten muss.

Der Kampf findet rundenbasiert in abgeschlossenen Blasen statt

Arrow  Der Kampf findet rundenbasiert in abgeschlossenen Blasen statt

Der Aufstieg

Besiegte Gegner geben euch neben Beute auch Erfahrungspunkte und diese führen ganz klassisch zu einem Aufstieg eurer Klasse. Der Aufstieg geht einher mit einigen Punkten die ihr frei verteilen dürft. Als erstes wären da eure Eigenschaften, die ihr jeweils durch Punktverteilung stärken könnt. So könnt ihr zum Beispiel eure Lebenspunkte aufwerten, mehr MPs oder APs erlangen oder den Schaden eurer Zauber erhöhen. Zusätzlich haben Klassen noch spezielle Eigenschaften die aufgestockt werden können, so zum Beispiel bei einem Beschwörer die Anzahl gleichzeitig beschwörter Kreaturen.

Zusätzlich verfügt ihr über Zauber. Zauber sind jeweils in die Kategorien Wasser, Feuer, Luft und Erde eingeteilt, jeder Charakter verfügt über drei dieser Kategorien und zusätzliche Fähigkeiten die direkt auf die Klasse zugeschnitten sind. Diese Zauber steigert ihr aber nicht durch Punkte nach dem Levelaufstieg, sondern durch das direkte Anwenden der Fähigkeit. Jeder Zauber kann bis auf Stufe 100 gebracht werden, dafür muss er einfach nur häufig von euch eingesetzt werden. Zusätzlich werden stärkere Zauber der gleichen Kategorie freigeschaltet, sobald ihr den vorherigen Zauber oft genug eingesetzt habt. Somit gilt hier das Sprichwort: Übung macht den Meister.

Die Gemeinschaft

In Wakfu seid ihr kein Einzelgänger sondern müsst euch einer von drei Nationen anschließen. Haltet ihr euch an Recht und Gesetz und kämpft ihr tapfer für eure Nation werden euch Bürgerpunkte gutgeschrieben, die euch weitere Bürgerrechte einräumen. Brecht ihr dagegen die aufgestellten Regeln, dann verliert ihr Bürgerrechte und werdet im Extremfall als Abtrünniger gebrandmarkt und von den anderen Spielern gejagt. Das Besondere ist, dass die Ausrichtung eurer Nation von einem Gouverneur bestimmt wird und dieser ein gewählter Spieler ist. Ein sehr interessantes System, welches nicht nur durch die Spieler beeinflusst werden kann, sondern auch die Spielweise der Spieler selbst beeinflusst.

Eng damit verbunden ist das Ökosystem, denn die Flora und Fauna von Wakfu sind veränderbar. Je nachdem ob ein Spieler schöpfend oder zerstörerisch agiert, tendiert er und seine Umwelt in Richtung Wakfu oder Stasi. Ob ihr eher zur schöpferischen Wakfu oder aber zur zerstörerischen Stasi Seite gehört, das bestimmt im späteren Spielverlauf was für Gegenstände ihr nutzen könnt. Ebenfalls kann es euch passieren, dass ihr mit einer bestimmten Gesinnung nicht zu allen Orten gelangt.

Um schöpferisch tätig zu werden, braucht ihr in der Regel einen Beruf. So könnt ihr als Agrararbeiter zum Beispiel pflanzen setzen und Rohstoffe aus Tieren zu erhalten. Als Handwerker verarbeitet ihr die Rohstoffe dagegen zu nützlichen Gegenständen. Die Agrarberufe unterteilen sich in sechs weitere Unterberufe wie zum Beispiel Bauer, Fischer oder Kräuterkundler. Bei den Handwerkern gibt es sechs Berufe wie Bäcker, Schmied oder Schneider. Ähnlich wie die Zauber, verbessert ihr euer Handwerk auch durch die Anwendung der Skills. Je häufiger ihr also eine Tätigkeit ausübt, desto besser werdet ihr darin.


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Gast: 01.01.1970 01:00 Uhr

 
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