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23.07.2010 14:37 Uhr | Joella | 4096 Aufrufe 0 like 1 flame
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Interviews zur Kolumne GAMER SIND KELLERKINDER


Letzte Woche ist auf allvatar.com der Artikel GAMER SIND KELLERKINDER – KLISCHEE ODER REALTIÄT? erschienen. Passend dazu haben wir mit verschiedenen Spielern ein Interview geführt.

Die Antworten von gamona-Chef Garry durftet Ihr letzte Woche bereits lesen. Die geführten Gespräche mit den anderen gibt es nun diese Woche.



Die Festung der Stürme in World of Warcraft. Hier erwarteten uns 5er Instanzen (Arkatraz, Die Mechanar, Die Botanik) und ein 25er Schlachtzug DAS AUGE . Optisch sehr schön designt und in der Scherbenwelt beheimatet.

Arrow  Die Festung der Stürme in World of Warcraft. Hier erwarteten uns 5er Instanzen (Arkatraz, Die Mechanar, Die Botanik) und ein 25er Schlachtzug DAS AUGE . Optisch sehr schön designt und in der Scherbenwelt beheimatet.

Hier ein paar Meinungen aus unserer Community...

... zu unserer letztwöchigen Kolumne mit dem Thema "Gamer sind Kellerkinder - Klischee oder Realität?". Hat es deren Leben beeinflusst? Wie gehen sie damit um? Viele weitere Fragen und Antworten dazu gibt es nun im Anschluss hier zu lesen.

Ein ähnliches Interview mit gamona-Geschäftsführer Garry Leusch haben wir bereits letzte Woche veröffentlich.

Wir haben vier weiter Spieler aus der MMORPG-Welt befragt und präsentieren Euch hier das Ergebnis. Die Namen wurde aus datenschutzrechtlichen Gründen von der Redaktion geändert.

Wir haben zum einen ...

... Max (17), Schüler an einem Gymnasium,

... Tim einen 22-jährigen Studenten im Bereich „Politikwissenschaften",

... Nina (29) einer jungen Lehrerin und

... Alex, einen 37-jährigen Familienvater, der als Projekt-Koordinator tätig ist, befragt.

 

allvatar: Frage 1 - Wie alt bist Du und wann hast du mit Computerspielen angefangen? 

Max: Ich bin 17 Jahre und habe mit 12 angefangen Spiele wie Fifa oder Age of Empires zu spielen, meinen ersten eigenen Rechner hab ich mit 14 bekommen, seitdem spiele ich WoW.

Tim: Ich bin 22 Jahre alt und habe bereits relativ früh (mit ca. 7 bis 8 Jahren) meine ersten Erfahrungen mit Computern und in diesem Bezug natürlich auch mit Spielen am Rechner gemacht, da mein Vater damals meist die neueste Hardware zuhause hatte (3/86er, 4/86er, später dann Pentium 100 MhZ und 133 MhZ) und es so natürlich ein leichtes war sich die aktuellsten Titel anschauen zu können. Meine ersten Spielerfahrungen am PC waren „Jazz Jack Rabbit" und „One Must Fall 2097", 2 Klassiker aus dem Hause „Epic Megagames". Meine erste Begegnung mit Videospielen fand jedoch an der ersten Console von Nintendo, dem NES (Nintendo Enternainment System) statt. Von „Pinball" über „Soccer" bis „Ice Climber" probierte ich mich dort erstmals an dem Viereckigen und mittlerweile doch stark veralteten 2-Tasten-Pad mit entsprechender Pixelgrafik.

Nina: Ich bin 29 Jahre alt und habe vor ungefähr 6 Jahren während meines Studiums damit angefangen. Computer waren vorher nicht so das Thema (bis auf den Standardkram, den man so in der Schule/Studium brauchte), leider ... ich beneide die, die mit der Thematik auf- und hineingewachsen sind.

Alex: Ich bin Baujahr 1973 (37) und spiele so seit ca. 1983 (meine Eltern besitzen ein Restaurant - da stand ein Pac-Man-Kasten). Meinen eigenen C64 bekam ich so im zarten Alter von ungefähr 13 Jahren.

allvatar: Frage 2 -  In Verbindung mit Computerspielen fällt ja immer wieder der Begriff "Kellerkinder" und bringt oft eine heiße Diskussion mit sich. Wie siehst Du diese Sache?

Max: Ich denke der Begriff "Kellerkind" ist eine etwas übertriebe Reaktion der Gesellschaft darauf, dass sich die Freizeitgestaltung von Jugendlichen in letzter Zeit gewandelt hat. Viele verbringen ihre Zeit lieber damit auf ihrer Konsole bzw. mit ihrem Rechner, anstatt sich nach der Schule noch zum Fußball spielen zu treffen, so etwas wird lediglich dann noch getan, wenn man organisiert in einem Verein spielt.

Tim: Natürlich gibt es Fälle in denen sich Spieler dermaßen exzessiv in die Spielwelt vertiefen das soziale Kontakte und das eigene Leben vernachlässigt werden. Doch in unserer heutigen Konsumgesellschaft, in der jedes weltliche Gut im absoluten Überfluss vorhanden ist, ist es ein leichtes von so ziemlich jeder existenten Form von Beschäftigung oder Güterkonsum abhängig zu werden, sei es körperlich oder psychisch. Von daher ist eine potenzielle Suchtgefahr, wie in allen Bereichen des heutigen Lebens, ohnehin vorprogrammiert, jedoch halte ich diese für nicht größer als in anderen Beschäftigungsbereichen. Zudem muss, um eine solche Sucht in ausgeprägter Form entwickeln zu können, wie in den meisten Fällen von Suchtentwicklung, auch das Umfeld und die Psyche des Betroffenen richtig konstituiert sein. Ein psychisch gesunder, mitten im Leben stehender Mensch wird von einer solchen Suchtgefahr wenig bzw. kaum betroffen sein.

Nina: Es gibt bestimmt diese klischeebehafteten "Kellerkinder". Ein oder zweien bin ich auch schon in meinem ingame-Leben über den Weg gelaufen, jedoch sind diese nicht die Regel, sondern nur das Extrem, das sich zur Ausschlachtung in den Medium sehr gut eignet... Besonders von Leuten, die keine Ahnung haben wovon sie überhaupt sprechen und jeder kennt ja die schlecht recherchierten reißerischen Artikel in der Presse, wo wir schon fast alle als potentielle Amokläufer und sowieso Suchtgeschädigte hin gestellt werden.

Alex: Eine Frage, die keine kurze Antwort zulässt (meine Meinung) - versuche mich aber kurz zu halten: Viele (junge) Eltern sind/waren sich in den letzten 10 Jahren der Verantwortung Kinder zu haben wohl nicht wirklich bewusst oder waren schlicht noch nicht bereit dafür. Die Konsequenz daraus ist/war, dass viele Kids quasi "sich selbst" überlassen waren/sind (Stichwort „Schlüsselkinder") - Anerkennung für gute schulische Leistungen als Bsp. - kam/kommt selten von Seiten der Eltern; nähere Bindungen zum Charakter des Kindes blieben/bleiben oft auf der Strecke, was in Kombination mit den heutigen multimedialen Möglichkeiten dazu führt, dass sich Kids diese Anerkennungen/Zuneigungsmanko in anderen Bereichen holen - MMO's oder Computerspiele im Allgemeinen bieten dafür eine für Kids relativ einfach zu erreichende Plattform, dieses „seelische" Manko zu kompensieren. Meiner Meinung liegt das Problem der „Keller-Kids" im sozialen Umfeld und nicht bei Computerspielen.

allvatar: Frage 3 - Welches MMORPG/Game spielst Du und seit wie lange? 

Max: Seit ca 3 Jahren World of Warcraft

Tim: Ich spiele World of Warcraft, erstmals gespielt habe ich es ca. 2 Wochen nach Release des Spiels in Deutschland, davor bereits schon einmal 4 bis 5 Tage in der Open Beta, die wenige Wochen vor dem Release endete. Zu Burning Crusade legte ich eine fast das gesamte Addon überdauernde Pause ein, zu Wrath of the Lich King kam ich dann durch einen guten Freund dazu wieder mit dem Spiel anzufangen.

Nina: Ich habe mit World of Warcraft angefangen und in einer kurzen Pause die Welt von AION besucht.

Alex: Ich spiele WOW seit der „Vanilla" open Beta

Auf der nächsten Seite geht es weiter mit den Interviews und wir haben die Spieler gefragt, was es mit der Faszination auf sich hat, die von ihrem bevorzugten Spiel aus geht und wie sie diese Welt der Zauberer und Hexenmeister mit ihrem realen Leben vereinbare.

Wer sich die dazu passende Kolumne "GAMER SIND KELLERKINDER - KLISCHEE ODER REALITÄT?" durchlesen will, kann das unter DIESEM LINK tun. 

Garry  Leusch hat mit allvatar zu dieser Aussage auch ein Gespräch geführt, welches Ihr HIER nachlesen könnt.


Dieser Artikel besteht aus mehreren Seiten




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