26.03.2013 16:47 Uhr | Aenima | 5263 Aufrufe
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Review: Runes of Magic - The Elder Kingdoms (Chapter III)
"Wir schreiben das Jahr 2009 - der ganze Markt der MMOs ist bereits durch Spiele mit monatlicher Grundgebühr besetzt. Der gesamte Markt? Nein, ein kleines MMO..."
So oder zumindest so ähnlich hätte im März vergangenen Jahres wohl die MMO-Geschichtsschreibung aussehen können. Etwas über ein Jahr später kann man "Runes of Magic" aus dem Hause Frogster sicherlich nicht mehr als kleinen Außenseiter betrachten.
Was der "Zaubertrank" für den Erfolg dieses Spieles ist und was einem mittlerweile im dritten Kapitel der Geschichte erwartet, wollen wir in diesem Review beleuchten.
Im Vergleich mit den anderen Vertretern dieser Branche, kann man eins feststellen: Auf die bloße Formel des kostenlosen MMO kann man Runes of Magic nicht reduzieren. Natürlich bietet es Anreiz für neue Spieler einmal risikolos das Spiel auszuprobieren, um jedoch die Interessenten zu halten, bedarf es einiger anderer Zutaten.
1. Es war einmal...
Wie auch seine Mitstreiter besitzt "Runes of Magic" eine ausgeklügelte Hintergrundgeschichte, die von der Schöpfung der Welt Taborea durch den Gott Ayvenas über mehrere Epochen, Kriege und Konflikte führt. Der Neueinsteiger ist am Anfang vieleicht ein wenig von der Menge an Informationen überwältigt, wird aber, Dank der interessanten Erzählweise, dadurch auch schnell in die Atmosphäre des Spiels eingeführt.
2. Kein schöner Land...
Spielwelten leben nicht nur von der Aktion allein; die Umgebungen sind lebendige Mitspieler, die einem das Spielen versüßen sollen. Hier hat es Runewaker Entertainment eindrucksvoll geschafft, Landschaften, Gebäude und auch die Tierwelt harmonisch aneinander anzupassen. Auch in einer Auflösung von 2560x1600 sind die Grafiken noch schön anzusehen; allerdings sollte der Neueinsteiger keine Hardcore-3D-Shooter Landschaft erwarten. Runes of Magic ist somit nicht nur nett anzusehen, sondern auch für ältere Rechner durchaus noch gut zu spielen.
3. Hoppla, gibt's hier was umsonst?
Auffallend ist für den neuen Spieler, dass man keine Welt betritt, die - außer einem selbst und ein paar Mobs, auf die man einprügeln kann - vollkommen leer ist. Oftmals wimmeln die Anfangsgebiete vor allem an Spielern, die auch gerne und teilweise ausschweifend bei Problemen und Fragen im Chat zur Verfügung stehen. Wer es in "Runes of Magic" nicht schafft, sich bereits kurze Zeit nach dem Spielbeginn mit anderen Spielern anzufreunden oder einer Gemeinschaft beizutreten, stellt nicht den Regelfall dar.
4. Charakter muss man haben
Sie ist eine der ersten Aufgaben, die es wie in jedem MMO zu bewältigen gibt: Die Charakterwahl. Während man anfangs nur als Mensch durch die weite Welt von Taborea ziehen konnte, bereicherte Frogster die Auswahlmöglichkeiten in einem späteren Kapitel mit den Elfen. Jeder, der gerne und viel Konzentration in die Erstellung und das Aussehen seines Charakters legt, wird die Möglichkeiten in Runes of Magic genießen; für die Vertreter der Fraktion "Schnellstart" ist die Erstellung keineswegs zeitraubend.
5. Was bin ich?
Einmalig ist sie sicherlich nicht, aber dennoch eine Bereicherung für das Spiel: Die Dual-Skillung. Sie ermöglicht eine noch interessantere und diverse Klassenauswahl, als manch anderer großer Bruder. Es reicht hier nicht zu entscheiden, ob man Krieger, Kundschafter, Schurke, Magier, Priester, Ritter, Druide oder Bewahrer werden möchte. Es geht vielmehr darum zwei dieser Klassen in beinahe beliebiger Kombination zu verbinden. Und wer keinen Spaß an den gewählten Attributen hat, kann jederzeit die Sekundärklasse wieder löschen und neu vergeben. Dies kostet im Item-Shop des Spiels (mehr dazu weiter unten) allerdings rund 10 Euro und ist damit also kein wirkliches Schnäppchen.
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Ägypt1988 16.07.2010 17:48 Uhr
Ich spiele RoM erst seit neusten. Es gefällt mir sehr , das ich zur Zeit sogar mein WoW Chars vernachlässige. Die Information die ich hier gewinnen konnte sind auch super. :)