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Overwatch

Vorschau und Eindrücke

Wird Overwatch die Shooter-Welt revolutionieren? Wir sagen euch mehr zu Blizzards FPS.

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Rollenspiel (endlos)

 

 

Nme männlich 13.06.2009 12:48 Uhr  

 
 
 
     
 
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Nach diesem kurzen unerwarteten Geschehniss ,begannen sie nun die Ereignisse die sie erlebt hatten. dem Magier zu erzählen. Er zog weiterhin an seiner Pfeife ohne eine Miene zu verziehen. Nur ab und zu nickte er unscheinbar, so als würde er einiges schon gehört haben.Als die 3 fertig waren kehrte eine Weile Ruhe ein, bevor ein großes Seufzen des Magiers die Stille durchbrach. "vor einiger Zeit kamen Flussaufwärts Boote, die ich noch nie gesehen hatte. Groß ,wie rollende Festungen. Sie waren bemannt, mit Kreaturen welche nicht gerade freundlich aussahen. Sie segelten geradewegs Hoch in die Richtung von der ihr gekommen seid" " Was wollen sie hier" fragte Grünklaz. Alle schauten sich fragend an. " Dass weiß keiner ,aber vermutlich nichts gutes" meinte Nme

Träume nicht nur dein Leben sondern lebe es auch

Llewyna männlich 08.07.2009 10:11 Uhr  

 
 
 
The Dreamhunters - Der Mithrilorden
Level Horde Bloodelf Priest
     
 
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* abgekämpft und mit stark beschädigter Kleidung erreicht eine Blutelfe die Lichtung wo einst eine Taverne stand. "Schade das die Taverne vernichtet wurde, dabei wurde sie mir doch empfohlen" hörte man im Winde leise und so zog die Blutelfe mit gesenkten Kopf weiter in Richtung Ogrimmar mit der Hoffnung noch auf Lebende zu stoßen. Nach einer Weile fand sie ein Markierungsschild und musste leise aufstöhnen. Noch so weit? Sie gab ihrem Reitvogel die Sporen und begann weiter zu wandern *
Floristix männlich single 21.01.2010 12:55 Uhr  

 
 
 
Ascension - Perenolde
Level Nightelf Druid
     
 
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Da der eigentliche Plot ja leider verebbt ist, stoße ich einfach mal was Neues an.
Hier mal ein paar Anektdoten aus meinem alten Raid, Dinge die sich so im Forum ergeben haben und worüber ich einfach eine Geschichte geschrieben habe.
Schreibt doch auch mal kleine Geschichten zu Euren Raids, Abenteuern oder sonstigen Gegebenheiten.
Viel Spaß beim Lesen, Gruß Flo.

(Anmerkung: Corlen war unser "geschwätziger" Druidenchef)

Freezzer (ein Magier) stichelte Mono im Schurkenforum

Freezzer verließ den rauchdurchzogenen Lärm der Taverne und atmete die frische kühle Nachtluft ein. Der Mond glühte sichelförmig neben dem höchsten Turm der Akademie der arkanen Künste. Genau dorthin führte ihn sein Weg. Er sehnte sich nach der Gemütlichkeit seines Federbettes. Gut betuchte Magier konnten sich solch einen Luxus leisten. Die Gassen der Stadt waren um diese Zeit leer und dunkel. Gemeinhin konnte man sich als Magier in dieser Stadt sicher fühlen, trotzdem war ihm heute Nacht nicht besonders wohl bei dem Gedanken durch diese dunklen Gassen bis zur Akademie zu müssen. Er spielte mit dem Gedanken einen Flugzauber zu wirken... nur dummerweise fehlten ihm die Reagenzien. Also, auf dann dachte er, ich brauche meinen Schlaf. Der dumpfe Lärm der Taverne hinter ihm verklang allmählich und die kühle Dunkelheit trug den Klang seiner Schritte durch die Gassen.
Das klare Mondlicht warf lange Schatten und ließ seine geschmückte Robe fahl schimmern. Er lief unruhig und schnell. Seine Augen durchsuchten die Schatten. Da, ein Schatten auf dem Boden verschwand. Er blieb stehen und suchte fieberhaft an allen möglichen Ursprüngen des Schattens. Nichts. Jetzt lief es ihm kalt den Rücken hinunter. Er war stehen geblieben. Wie dumm, genau das sollte er. Ruckartig drehte er sich um und spähte wild um sich. Nichts. Verdammt! schoss es ihm durch den Kopf. Er ist immer noch genau da, wo sich der Schatten bewegt hatte und nun hab ich ihm wirklich den Rücken zugedreht.
Die Stimme fühlte sich an wie Frost, der in Eisblüten das Fenster hochkroch. Er spürte den stechenden Druck einer spitzen Waffe an seinem Rücken und den warmen Atem in seinem Nacken.
"Ihr Magier haltet euch für so schlau, dabei seid ihr so berechenbar. Was nützt dir all Deine mächtige Magie, wenn sie dich nicht vor den Schatten der Nacht und meiner Klinge bewahren kann?"
Ein eisiges, raues Lachen drang leise in sein Ohr. Er kannte dieses höhnische Kichern.
"Mono! Du irrer Beutelschneider! Du hast mich zu Tode erschreckt!"
Monolit grinste breit. "Vielleicht rettet dir dieser Schreck irgendwann mal wirklich das Leben."
Freezzer sah Mono an und nickte etwas bedrückt. Dieser klopfte ihm auf die Schulter. "Komm, gehen wir zur Akademie. Du hast bestimmt noch irgendwo einen edlen Tropfen versteckt." Mono lachte und Freezzer grummelte während sie zur Akademie von dannen zogen.

(Hier beginnen die Druiden Story zu unseren Chars)

Jarena

Die Sonne stand tief über dem Hain und das goldene Licht strahlte durch das dichte Blätterwerk der alten Eichen.
Hirschhaupt und zwei weitere Erzdruiden standen vor dem Zirkel in dem Corlen und Jarena warteten. Corlen knarrte und raschelte mit dem Laub seiner Baumform und Jarena saß in Bärenform neben ihm und beobachtete die Erzdruiden.
"Sie werden dich auf Herz und Nieren prüfen. Hirschhaupt ist gnadenlos in seiner Kunst." blubberte Corlen. "Ich weiß noch wie ich damals hier an Deiner Stelle stand und wie aufgeregt ich war und ". Jarena unterbrach ihn. "Sie kommen."
Die drei Druiden schritten auf sie zu. Hirschhaupt ließ den Blick über sie schweifen und musterte Jarena.
"Wird sie sich würdig erweisen Bruder Corlen?" fragte Hirschhaupt und richtete seinen Blick auf Corlen, der seine Äste straffte und Luft für eine Antwort holte. Hirschhaupt hob die Hand leicht: "Wir werden es sehen."
Die anderen beiden Druiden nickten eifrig. "Komm Jarena, Corlen wird vor dem Hain auf dich warten." sprach Hirschhaupt und machte eine einladende Geste Ihr gegenüber.
Corlen knarrte mürrisch, drehte sich um und hoppelte brabbelnd auf seinen Wurzeln zum Ende des Hains. "Sie wollten gar nichts von meiner Vorbereitung wissen... wie ich sie überreden konnte das hier durchzuführen... "
"So Jarena, du hast dich also entschlossen dich dieser Prüfung zu unterziehen?"
"Ja das habe ich, obwohl ich nicht genau weiß was mich erwartet. Nun ja mir wurde gesagt es sei schwer aber es lohne sich."
"Es ist so schwer wie du es dir machst. Wir drei werden dich nacheinander prüfen und keinerlei Nachsicht üben. Wir selbst haben diese Prüfung vor Äonen abgelegt und werden nur die Würdigsten unterweisen. Bist du bereit?"
"Ja!"
Corlen beobachtete ein Eichhörnchen, das zielstrebig auf ihn zukam. "Na Kleines, was treibst du hier?" Das Eichhörnchen wuselte flink an seinem Stamm hinauf und hockte sich auf einen Ast. "Hehe das kitzelt."
Vom Hain her klang wütendes Gebrüll herüber.
"Oh oh, es hat angefangen. Hey was machst du da... wäääh!" Nachdem das Eichhörnchen auf den Ast gekackt hatte verschwand es genauso schnell wie es gekommen war. "Such dir das nächste Mal einen richtigen Baum..." Corlen schüttelte raschelnd seine Laubkrone als er merkte wie aus dem Hain ein Poltern näher kam. "Coooorlen!" schallte ihm das wütende Gebrüll entgegen als er sich umdrehte. In einer Staubwolke stürmte Jarena tobend auf ihn zu, den gesamten Bärenpelz gesträubt. "Oha, warum mag keiner von ihnen diese Idee. Dabei sind Tanzbären doch so was Tolles." Er wandelte sich in einen Geparden und sprintete eifrig und leise blubbernd davon.

Aury

Die Silhouette von Ogrimmar zeichnete sich vor Aury ab. Die Federn ihrer Eulenform knisterten bei jeder Bewegung in der stechenden Sonne Durotars.
Sie ging zielstrebig auf das Tor zu ohne auf die orkischen Wachen zu achten.
"Dral thar orok!" ... "Uhuu?" ... "Krag marg lo Grimar?" ... "HuUhhh?"
Der rechte Ork richtete seine Axt auf Aury und sah sie scharf an während er dem anderen ein Zeichen gab. Dieser stiefelte sofort los durch das Tor auf einen mächtigen Ork in der schwarzen Rüstung der Korkon-Elite zu. Der andere Ork kam näher und hielt seine Axt vor Aurys Gesicht bzw. ihren Schnabel.
"Orokor thar marg kal thor." und grinste dabei widerlich. Aury zuckte mit den Schultern „Uhuuuuu...".
Ihr Gefieder begann zu knistern und ihre Augen bekamen ein finsteres Leuchten. Der Ork schaute noch kurz verdutzt, bevor das Mondfeuer ihn der Länge nach durchschlug und seinen grünen Leib knisternd zu Boden schmetterte.
Der Elite-Ork, scheinbar der Wachhauptmann, brüllte und sofort rannten alle in der Nähe befindlichen Wachen auf Aury zu und umzingelten sie.
Aury sah sich um und in die grimmigen Gesichter der Orks. Ihre Lage schien ziemlich aussichtslos. Der Hauptmann kam in den Kreis aus Wachen und zeigte auf sie. "Darak tho!" Die anderen Orks entspannten sich ein wenig während sie sich auf ihre Posten zurückzogen und Aury bekam eine Axt in den Rücken gedrückt, die sie nach vorn schubste. Drei Orks wollten sie offensichtlich abführen. Wieder wurde sie mit einer Axt derb nach vorne gestoßen. "UhhhHU!" drehte sie sich um und wurde sofort vom dem Ork angebrüllt.

Ihre Augen begannen zu glühen und die Federn summten vor Energie. Der Ork zuckte zurück und holte mit der Axt aus. Die anderen beiden reagierten und taten ihm gleich. Keine Chance. Der magische Taifun fegte ihnen entgegen und schmetterte ihre Körper gegen die Stadtmauer, wo sie reglos liegen blieben. Die anderen Wachen zögerten keine Sekunde und stürmten von ihren Posten bereits brüllend auf Aury zu. Alles geschah wie in Zeitlupe während Aury sich von einem zu anderen drehte und jedem Zornblitze entgegenschleuderte und ihr Mondfeuer prasselnd durch die Reihen der Angreifer hämmerte. Behände wich sie dem gezielten Hieb aus - die Klinge der Axt zog haarscharf über ihren nach hinten gebeugten Körper. Aury sprang, rollte durch zwei Axthiebe hindurch und wirbelte in einer Pirouette um den nächsten Angreifer herum. Weitere Mondfeuer hämmerten auf die Wachen ein und schmolzen sich knisternd durch die Rüstungen. Die letzte noch stehende Wache schnaufte wütend. "Uhu!" Aury begann ein Sternenfeuer zu wirken. Der Ork stürmte los und wurde kurz drauf von Wurzeln am Boden festgehalten. Sein Wutgebrüll ging in dem Klang der arkanen Entladung des Sternenfeuers unter, genau wie sein Leib, der in dem Feuer verging.
Ein dumpfer Knall und ein dröhnender Schmerz. Aury wurde schwarz vor Augen und sie sackte zusammen. Der Hauptmann lachte höhnisch, packte sie am Fuß und schleifte sie fort.
...
Die verschwommenen Bilder fügten sich allmählich wieder zu einem Klarem zusammen und Aury erkannte einige Elite-Wachen, die um sie herum standen. Sie richtete sich auf und sofort grummelten die Orks und hielten ihre Äxte auf sie gerichtet. "Varok!" tönte eine Stimme hinter ihr. Sie drehte sich um und da stand Thrall, der Kriegshäuptling. Er kam auf sie zu und räusperte sich. "Ich hoffe ich bekomme Euer elfisches Geflüster richtig hin." Aury starrte ihn an. "Ja, das klingt in der Tonlage zwar ungewöhnlich aber zumindest verständlich." Thrall kam ganz nah. "Nicht nur leichtsinnig und kampfwütig, sondern auch noch vorlaut wie! Was treibt dich nach Ogrimmar kleine Elfe?"
"Wenn ich dich wegklatsche bekomm ich einen schwarzen Reitbären geschenkt."
"Aha, wieder dieser unsinnige Erfolgshunger. Alle paar Tage tauchen hier Massen von Eurer Allianz auf und wollen das selbe. Komisch nur das Du allein kommst."
Aury lachte leise. "Warum auch nicht, du bist doch auch allein." Thrall schaute sie verwundert an und im selben Moment spürte er die statische Aufladung ringsum ihn herum. Blitze durchschlugen das Dach der Halle und zuckten auf die Elite-Wachen herunter. Sie hinterließen kaum mehr als glimmende Haufen Asche in einer geschmolzenen Rüstung.
"Uhu!"
Thrall nickte beeindruckt. "Sehr beeindruckend. Schade nur das wir das nicht zuende bringen können. Ich habe bereits Deine Gilde informieren lassen und sie haben jemanden geschickt, der dich abholt."
"WAS?" ... "Komm Hühnchen, wir wollen doch keinen Krieg riskieren." Corlen hoppelte auf seinen Wurzeln heran und zerrte Aury zum Portal.
"Nein! Corlen lass mich los!" Aury zappelte wütend. Sie sah Thrall noch winken, bevor sich das Portal um sie schloss und nach Darlaran brachte.

Amunrah

Amunrah schlenderte von Gadgetzan Richtung der Schimmernde Ebene. Es war Sonntag mittag und bald sollte das große Rennen dort beginnen.
Das Wetter war klar und heiß. Die Luft flirrte über der kristallinen Salzebene. An der Rennbahn herrschte geschäftiges Treiben. Die Gnome hatten zwei Teams und die Goblins sogar drei. Dazu kamen noch einige einzelne Teilnehmer, wie Brodan der Winddichte, ein Taure und Biggs Thylisat, ein irrer Gnom, der aber als heißer Favorit galt und natürlich Amunrah.
"Arrr, Hi Amu, nar alles im grrünen Berreich?" begrüßte ihn Kreenix, der Chef der Lokalitäten an der Rennbahn.
"Ich kann nicht klagen und du anscheinend auch nicht, volles Haus wie man sieht." erwiderte Amunrah und das Gesicht des Goblins verwandelte sich in ein breites Grinsen.
"Jarr. Ich hoffe ihrr lieferrt heute ein spannendes Rrennen, darmit es so bleibt." Kreenix rieb sich die Hände. "Viel Glück Amu."
"Danke, aber du weißt ja, wir Druiden glauben nicht besonders an Glück." Amunrah ging zu seiner zugewiesenen Box und ließ seinen Blick über die anderen Teilnehmer schweifen.
Die Gnome hatte wie üblich ausgeklügelte Rennwagen mit modernster Technik und die Goblins schraubten an ihren Raketenwagen herum. Biggs hantierte wild an seinem Renner rum, einem Hybrid aus allen Goblin- und Gnomtechniken.
Amunrah kramte kurz in seinem Gepäck. KLONK! SHRINK! WRUUUUUM!.
Sein aufgemotzter stahlblauer Feuerstuhl glitzerte im Sonnenlicht. Ein herrlicher Anblick.

Kreenix wurde langsam ungeduldig. Kengax der Kommentator war immer noch nicht aufgetaucht. "Derr kann sich auf was gefasst machen, mich hierr so sitzen zu lassen!" grummelte Kreenix. Im Augenwinkel bemerkte er einen Baum, der auf seinen Wurzeln näher hoppelte. Der Druide räusperte sich: "Wie ich bemerkt habe fehlt dir noch der Kommentator." begann Corlen und sah wie sich das Gesicht des Goblins erhellte.
"Arrr, ich nehme an, Ihr wollt mir Eure Dienste anbieten werter Druide." entgegnete ihm Kreenix sogleich.
"Sehr verlockend, aber eigentlich wollte ich anbieten bei der Suche nach ihm zu helfen, denn ich vermute das er sich unfreiwillig verspätet. In diesem Gebiet wurden wieder verstärkt Silithiden gesichtet."
Das Gesicht des Goblin verfinsterte sich wieder und wurde nachdenklich.
"Meint Ihrr wirrklich die harben ihn errwischt?"
"Nun, das sollten wir herausfinden. Vielleicht finden wir ihn sogar noch rechtzeitig." Corlen musterte Kreenix, der sich grübelnd hinter seinem Ohr kratzte.
"Okee, tut was ihrr könnt und beeilt Euch, ich werrde sogarr dafürr bezahrlen wenn ihrr es rrechtzeitig schafft."
Corlen nickte und hoppelte auf seinen Wurzeln zu den Boxen.
Amunrah saß auf seinem Feuerstuhl und genoss die vibrierende Macht des Motors zwischen den Beinen und gab immer wieder Gas.
"Dann mal los Amu, wir haben eine Quest." hörte er plötzlich eine bekannte Stimme neben sich. Er blickte nach rechts und sah Corlen in seinem Beiwagen.
"Aber das Rennen, ich wollte diesmal gewinnen. Ich habe nächtelang an dem Chopper gebastelt damit er so schnurrt wie jetzt."
"Sehr schön, dann gib Gummi und umso wahrscheinlicher nimmst du noch am Rennen teil."
Amunrah grummelte. "Wohin?"
"Zum alten Silithidenbau im Südwesten. Wir suchen einen vermissten Goblin."
"Na super, ich bin begeistert." Amunrah gab Gas und der Motor brüllte auf.
Mit einer langen Staubfahne brausten die zwei Druiden mit flatternden Spitzohren und wehendem Laub Richtung Südwesten, einer neuen glorreichen Aufgabe entgegen.

...

Der heiße Sand um den chitingepanzerten Eingang des Silithidenbaus rieselte langsam. Es waren keine Spuren zu sehen. Der riesige Schlund klaffte am Fuß des Gebirges und es war nicht zu sehen wohin die Dunkelheit darin führte.
"Sieht ziemlich verlassen aus. Meinst du wirklich hier gibt es noch aktive Silithiden und das dieser Goblin hier ist?" Amu sah Corlen fragend an.
Corlen streckte seine Wurzeln in den Sand. "Kannst du es nicht spüren, der Boden vibriert. In dem Bau ist etwas in Bewegung. Sie graben."
Amu kniete sich hin und legte die Hand auf den Boden. "Bei weitem nicht so schön wie mein Chopper."
Corlen hoppelte raschelnd an ihm vorbei. "Komm, du wolltest doch ein Rennen fahren, also bringen wir das hier mal fix hinter uns."
Sie gingen in den schwarzen Schlund, der einen Moment später ihre Gestalten im Dunkeln verschlang.
"Es ist extrem feuchte Luft hier. Scheinbar ist hier tatsächlich noch was aktiv." bemerkte Amu und spähte in die Finsternis.
"Die übliche Bauweise. Die organische Struktur erzeugt viel Wärme und sondert massig Schleim ab. Sehr interessant diese Silithiden. Wenn sie nicht so feindselig wären könnten wir bestimmt einiges von ihnen lernen." Corlen stocherte begeistert in einer Silithidenspore herum.
Das matte Licht der glühenden käferähnlichen Kreaturen an den Wänden des Baus ermöglichte ihnen allmählich die Umgebung genauer zu erkennen.
"Hörst du das? Aus dem Gang da rechts kommt dieses typische Rasseln der Silithiden." Corlen hoppelte zu dem etwas beengten Durchgang und spähte hinein.
"Tja, jetzt haben wir die Wahl zwischen drei Gängen. In welchem mag der Goblin wohl sein?"
"Wenn der überhaupt hier ist." grummelte Amu. "Vielleicht sollten wir uns trennen um ihn schneller zu finden."
"Kannst du nicht mal als Katze die Nase in den Wind halten und rausfinden ob hier ein Goblin war Amu?"
"Hmm ok..." Amu wandelte sich und schnüffelte an den Gängen. "Ich würde sagen hier, wo die Geräusche herkommen ist ein Goblin gewesen, Ich kann ihn noch deutlich wahrnehmen.
Können wir jetzt nicht los, den hier rausschaffen, sonst komme ich noch zu spät. Los!" Amu sprang behände durch den engen Eingang, gefolgt von einem knarrenden und raschelnden Corlen.
Der Gang schlängelte sich weiter nach unten und wurde nach anfänglicher Enge langsam etwas breiter. Die Luft hier wurde immer feuchter und wärmer. Corlen schien sich wohl zu fühlen, seine Blätter glänzten und Amu schnüffelte angewidert an dem schleimigen Chitin nach Spuren.
"Da, der Geruch des Goblins materialisiert sich deutlich in dem Raum vor uns."
"Erstaunlich das Du als Katze soviel Übung hast. Ich kann noch nicht räumlich riechen." blubberte Corlen während er mit seinen Ästen und Wurzeln die Beschaffenheit des Ganges abtastete.
"Ich war nicht immer ein Baum des Lebens." sagte Amu und wandelte in seine Normalform zurück. "Ok, lass ihn uns da rausholen und dann zurück."
Sie gingen um die Biegung und kamen in einen kleinen runden Raum. Es sah ziemlich eklig aus. Einige Skelette verschiedenster Rassen hingen eingesponnen an den Wänden. Und da, da hing der Goblin. Es war tatsächlich Kengax.
"Was haben die mit ihm gemacht. Er lebt doch noch oder?" Amu half Corlen dabei das klebrige Chitinnetz zu entfernen.
"Ja, er atmet noch, ist aber betäubt und sehr schwach." sagte Corlen und hob den schlaffen Körper des Goblins mit seinen Ästen aus dem Netz.
Ein schrilles Rasseln und Zirpen erklang plötzlich. Rechts und links von ihnen im Gang geriet irgendetwas in Bewegung. Das Rasseln wurde lauter.
"Nichts wie weg hier." hauchte Amu. "Los!" Corlen wickelte seine Äste um den Goblin und drückte ihn an sich. "Ja, raus hier, ich habe da ein ganz mieses Gefühl."
"Ach, auch schon... das hatte ich schon die ganze Zeit." hechelte Amu. Sie rannten den gewundenen Gang zurück.
"Moment, hier stimmt was nicht. Der Gang biegt doch falsch ab... " Corlen stemmte sich gegen ein Chitinfragment. "Das hier sollte der Weg sein."
Das Rasseln kam von allen Seiten näher. Ein Schatten bewegte sich im Gang hinter ihnen.
"Ok, das Gefühl wird immer mieser. Die haben den Rückweg zugesponnen." Amu sah Corlen an. "Und was nun?"
"Tja, das Zeug ist ziemlich solide. Wir werden wohl da entlang müssen." Corlen hoppelte in erstaunlicher Geschwindigkeit den Gang entlang, nach ihm Amu, der sich immer wieder umsah.
"Ich glaube die treiben uns irgendwo hin, wahrscheinlich in die Speisekammer. Das gefällt mir nicht, dieser Gang führt weiter nach unten statt nach oben. Corlen!?"
"Jaja Amu, weiter, wir werden sehen was kommt." blubberte Corlen ziemlich gehetzt.
Der Gang wurde immer enger, sie mussten sich schon teils ducken bis sie plötzlich nach einer knappen Biegung in einem großen Raum standen. Der Anblick verschlug beiden den Atem.
Vor ihnen erstreckte sich ein Feld aus Eiern die den Boden des Raumes bedeckten, eingehüllt in schleimiges Chitin. Ein dickes schlauchartiges Organ lag in der Mitte des Raumes. Ihr Blick verfolgte dieses Organ bis zu dessen Ursprung, an dem ein riesiges Wesen hing.
Der Kopf dieses Wesen richtete sich auf sie, die fauchende Atmung war deutlich zu hören und dieses Rasseln. Schatten bewegten sich und an allen Zugängen zu diesem Raum tauchten Silithidendrohnen auf.
Amu schluckte: "Gehört das zur Quest?"

"Nein Amu, das gehört zum Krieg." sagte Corlen. "Hier siehst du, wie eine Angriffsarmee gezüchtet wird."
"Na sieh einer an. Und unseren Goblin hier wollten sie als Futter? Bisschen mickrig oder?"
"Das wage ich zu bezweifeln Amu. Ich denke eher, das sie an ihm die Wirkung ihrer Gifte und Waffen testen wollten, um besonders effektive Kriegsdrohnen zu züchten." brummte Corlen finster und fühlte nach dem Puls des Goblins zwischen seinen Ästen.
"So wie es aussieht haben sich gerade zwei weitere Freiwillige dafür gemeldet." sagte Amu und ging ganz langsam rückwärts. Er spürte wie ein Zweig seinen Arm umwickelte und ihn festhielt.
"Nicht bewegen! Wenn du wegrennst Amu, zerfetzen dich die Drohnen in Sekunden. Sie haben uns umzingelt. Keine Ahnung wie viele es sind."
Das Wesen war eindeutig ein Silithid und allem Anschein nach die Brutmutter. Immer wieder wurde ein Ei durch den Schlauch gepresst und auf den schleimigen Boden abgesetzt. Sie war dreimal so groß wie eine Drohne und mit einem rotbraunen Chitinpanzer bedeckt. Mit ihren zwei mächtigen Klauen hatte sie sich in der Decke verankert. Die anderen vier Gliedmaßen zuckten immer wieder und gaben dieses nervtötende Rasseln von sich, ansonsten sortierte sie damit die Eier am Boden.
Die Drohnen rund um sie herum rasselte und zuckten immer wieder mit ihren Klauen. Die vier rot glimmenden Augen der Brutmutter fixierten die zwei Druiden und plötzlich schoss sie mit einem fauchenden Geräusch ruckartig nach vorn, mit ihrem Kopf ganz dicht vor den Druiden.
Amu und Corlen zuckten zurück und stießen mit dem Rücken gegen die Drohnen hinter sich. Die Silithidendrohnen schmetterten sie sofort mit ihren Klauen zu Boden.
"Oahhrg... verdammt was haben die mit uns vor?" stöhnte Amu.
Corlen rappelte sich keuchend wieder auf. "Frag lieber nicht Amu... Uuhhh... aua! Drecksviecher! Das wird jetzt bestimmt hässlich."
Ein kleines Wesen, ähnlich einer Raupe nur mit vielen kleinen Gliedmaßen und viel größer krabbelte auf Amu zu.
"Was ist das Corlen?! Was soll das, ich... ahhhhrrg!" Amu verzog das Gesicht und erstarrte kurz, dann sackte er zusammen. Die Raupe hatte ihn gebissen und wendete sich nun Corlen zu, der entsetzt auf Amu blickte.
Ein dumpfes Grollen drang in den Raum hinunter. Lärm, Gebrüll und Kampfgeräusche waren zu hören, das Gekreische der Silithiden hallte durch die Gänge.
Die Brutmutter zuckte herum und fauchte. Einige der Drohnen verschwanden aus den Gängen. Die Drohnen um Corlen verschwanden auch, hasteten behände die Wände der Gänge entlang. Scheinbar wurden sie angegriffen.
Die Raupe wirkte kurz irritiert. Sie wurde anscheinend direkt von der Brutmutter kontrolliert. Jetzt krabbelte sie wieder auf Corlen zu. In seiner Verzweiflung packte Corlen das Wesen mit seinen Ästen. Es war erstaunlich hart und sehr kräftig. Es wandte sich heftig und war kaum zu halten.
Ein gewaltiges Poltern und Gebrüll ertönte sehr nah und einige Silithiden kreischten auf.
Die Brutmutter hangelte sich näher heran und fauchte. Corlen konnte die Raupe nicht halten. Sie entriss sich seinen Ästen und landete vor seinen Wurzeln. Die Zeit stand scheinbar still.
Es knallte, die knisternde Entladung schleuderte Corlen zurück. Die Raupe verglühte in dem Mondfeuer. Drei Drohnen sprangen an Corlen vorbei, der beobachtete wie sie sich auf einen Bären stürzten.
Die erste fiel einem gewaltigen Prankenhieb zum Opfer, der ihren Körper trotzt des Chitinpanzers unter der Bärenpranke zermalmte. Knirschend zerplatzte die Drohne. Der Bär wütete herum und prügelte brüllend auf die Drohnen ein. Immer wieder kamen neue aus den Gängen herangekrabbelt.
Eine große schwarze Katze sprang in einem gewaltigen Satz über den Bären und riss eine der Drohnen fauchend in Stücke, bevor sie den Bären erreichte. Das grüne Blut klebte an ihrem Fell und ein tiefes kehliges Grollen war zu hören.
Immer wieder hämmerte Mondfeuer auf die Silithiden nieder, bis diese leblos, verbrannt und zerschmettert vor dem Bären lagen.
Corlen besann sich wieder und nahm endlich wahr was dort vor im passierte. "Amu!" Corlen ließ den Goblin auf den Boden gleiten und sprang auf.
Floristix preschte wie ein schwarzer Schemen an Corlen vorbei und zerfetzte fauchend eine weitere Raupe die sich herangeschlichen hatte. Jarena platzierte sich provokant vor Brutmutter und ließ ein grollendes Brüllen ertönen. Aury ging zu Corlen. Der hatte sich zu Amu gebeugt und wirkte seine Zauber.
"Das Gift war zu stark. Ich kann es nicht heilen. Es..." Corlen schluchzte "Es hat ihn sofort getötet. Er ist... tot."
Corlen hielt die leblose Hand von Amunrah fest.
Ein Zweig streichelte über sein fahles Gesicht.
Weitere Drohnen hatten sich bei der Brutmutter gesammelt und scharten sich rasselnd um sie. Die Brutmutter fauchte wild und hangelte sich mit ihren Klauen in Richtung eines Durchgangs, der sich in der Decke öffnete.
"So nicht!" brummte Jarena und stürzte sich rasend vor Zorn auf die Drohnen. Ihre Pranken schleuderten gleich drei zu Boden und Flo fiel sofort über die gefallenen her und verwandelte sie mit entsetzlichen Geräuschen in triefende Haufen Organe und zerfetztes Chitin.
Aury sengte mit ihren arkanen Zaubern Drohne für Drohne nieder, schleuderte ihren Zorn auf die Silithiden. Die arkane Energie prasselte auf sie hinab und ließ das Rasseln und Kreischen langsam verebben.
Stille löste urplötzlich den tosenden Kampfeslärm ab. Die Silithiden lagen verstreut, zerfetzt und zerschmettert im ganzen Raum verteilt. Die Öffnung in der Decke war verschlossen. Die Brutmutter war verschwunden.
Corlen stand reglos da, mit Amunrahs leblosen Körper auf seinen Ästen. Seine Zweige hingen traurig hinunter. Jarena ging zu Kengax und nahm den Goblin auf den Rücken. Er lebte noch.
Flo und Aury nahmen Corlen zwischen sich, dann gingen sie langsam... aus dem Silithidenbau, in die Nacht hinaus. Aury öffnete ein Portal zur Mondlichtung.
"Dort wird er seine Ruhe finden. Sturmgrimm erwartet ihn bereits." sagte Aury behutsam. Das Portal schloss sich und die Grillen nahmen ihr nächtliches Gezirpe wieder auf.

Corlens Rache (in Arbeit)

Der Chopper stand noch so da wie sie ihn zurückgelassen hatten. Vier Tage war es nun her. Kengax hatte sich soweit erholt, das sie ihn vorhin zur Rennbahn zurückgebracht hatten.
Corlen strich mit einem Zweig über das Gefährt und drehte sich zu den anderen Dreien.
"Das muss ein Ende haben. Ich will jeden einzelnen Silithiden aus Azeroth tilgen. Diese Bestien sind wider der Natur und bringen nur Verderben über die Orte wo sie auftauchen. Es mag zwar in ihrer Natur liegen, wie ein Heuschreckenschwarm über bewohnte Welten herzufallen, aber solange ich lebe werden sie Azeroth nicht bekommen."
Corlen wirkte sehr entschlossen und keineswegs so gutmütig wie sonst. Er wollte Rache. Als Druide wandelt man normalerweise auf neutralen Pfaden und lässt sich nicht zu solchen Gefühlen hinreissen, doch weder Aury, Jarena noch Flo machten ihm einen Vorwurf oder zweifelten an seiner Entschlossenheit. Einer der ihren war sinnlos gefallen, es war an der Zeit zu handeln... für alle vier.
Corlen hoppelte zum Eingang des Baus hinunter. Die drei Druiden sahen sich kurz an, keiner sagte etwas, dann folgten sie ihm.
Die vier Druiden waren bereits im Dunkeln des Baus verschwunden als eine finsere Gestalt auftauchte und ihnen nachsah. Eine weitere Gestalt neben ihm sprach mit einer tiefen blechernden Stimme: "Wir werden sehen was sie herausfinden. Alles weitere entscheidet sich dann." Was sie nicht wussten, Jarena und Flo hatten die tiefe Vibration der Stimme wahrgenommen, sahen sich verwundert an, erwähnten aber den anderen gegenüber noch nichts.
Sie ließen das Licht des Eingangs hinter sich zurück und gingen in die Tiefen des Baus, in Richtung der Brutkammer. Es war ruhig, sehr ruhig und immer noch warm und feucht. Die Augen hatten sich wieder an das Dunkel gewöhnt und sie gingen zügig Corlen hinterher, der unbeirrt vorweghoppelte.
Flo mochte das gar nicht, er war der Scout und so sprang er vor Corlen und schlich von nun an vorweg. Seine Ohren lauschten in alle Richtung und seine Schwanzspitze zuckte vor Konzentration hin un her.
Flo verharrte urplötzlich in seiner Bewegung und wurde zu einem fast unsichtbaren Schatten. Ein Tunnelgräber der Silithiden bohrte sich direkt vor ihnen aus dem Boden. Kurz nachdem der Tunnelgräber sich ganz aus dem Boden gewühlt hatte und die Druiden entdeckt hatte, war Flo schon auf seinen Rücken gesprungen. Mit einem kehligen Knurren verbiss er sich in dessen Genick und riss den großen Käfer auf die Seite. Der Chitinpanzer knackte und knirschte unter dem Biss der Katze, ein kurzer Ruck und die Nervenstränge waren durchtrennt. Die Beine des Käfers hörten langsam auf zu zappeln.
"Sie sind also immer noch hier!" sagte Corlen. "Ja." grummelte Flo "Und sie schmecken immer noch nicht besser." Flo schüttelte das Blut aus seinem Fell. Dann steckte er seinen Kopf in das Erdloch, schnüffelte und lauschte. "Nichts." sagte Flo. Jarena spähte ebenfalls neugierig hinein. "Nö, nichts, finster wie in einem Bärenarsch." Aury kicherte und Flo wackelte belustigt mit den Ohren. Corlen schwieg, dann ging er weiter. Sie verstummten und folgten ihm.
Die Brutkammer sah noch so aus wie sie sie verlassen hatten, nur stank es mittlerweile unerträglich. Jarena und Flo wandelten in ihre Normalform und banden sich ein Tuch vors Gesicht. Corlen sah sie an. Sie wirkten etwas blass. "Gewöhnt Euch dran, so wird es hoffentlich bald allen ergehen." sagte Corlen finster. Er ging zu dem Punkt an dem die Öffnung in der Decke war, durch die die Brutmutter flüchtete. Corlen begutachtete die Decke, dann drehte er sich zu Aury um. Sie nickte und zauberte eine paar Salven in die Decke. Flo sprang erschrocken hinter Jarena und erwartete den Einsturz. Nichts passierte, nur etwas Schleim tropfte von der Stelle in der Decke.
"Sie hat alles hinter sich verschlossen." seufzte Corlen. "Naja, ich wäre da eh nicht durchgekrochen." fauchte Flo hinter Jarena. "Wo sollen wir denn jetzt suchen? Und wo kam eigentlich dieser Tunnelgräber her?" fragte Jarena in den Raum hinein. "Die sind ungefährlich und wurden bestimmt zurückgelassen." sagte Corlen "Was mich vielmehr interessiert ist, was die Silithiden hier in Azeroth am Leben hält. Die alten Götter der Quiraj sind vernichtet, ihre Armeen zerschlagen und doch tauchen immer wieder Drohnen auf. Es muss noch etwas geben, was die Silithiden hier kontrolliert. Etwas das noch niemand entdeckt hat."

Die vier sahen sich an. Corlen blinzelte nachdenklich "Lasst uns nach Tanaris gehen und dann nach Silithus. Vielleicht finden wir dort Hinweise oder vielleicht... hat sich die Brutmutter dort versteckt."
Sie verließen den Bau und traten wieder ans Tageslicht. Jarena und Flo atmeten erleichtert und tief durch. Sie nahmen Kurs auf Gadgetzan, die Goblin-Stadt in Tanaris. Vom Bau aus war es nicht besonders weit dorthin. Auf dem Weg vor dem Bau bemerkte Flo den Geruch von Saronit und sah einige Spuren im Sand. Auch direkt an den Spuren konnte er nichts weiter als den Hauch von Saronit wahrnehmen. Da jedes Lebenwesen einen Eigengeruch zurückließ blieb nur ein Schluß, die Spuren stammten von keinem Lebewesen.
"Corlen!" Flo rief Corlen zu den Spuren. "Das hier bedeutet nichts Gutes." Nachdem Flo Corlen über seine Erkenntnis aufgeklärt hatte gingen sie weiter und Corlen grübelte derweil.
"Wenn das kein Lebewesen war, muss es ein ziemlich altes Skelett gewesen sein, sonst hätte es, egal was, irgend einen Geruch hinterlassen."
"Ein untoter Todesritter?" fragte Aury überrascht. Corlen nickte langsam. "Ohje, was ist..." Aury zögerte "Was ist, wenn das eine untote Brutmutter war?" Aury erntete drei entsetzte Blicke. "Mach nicht sowas!" brummte Flo. "Das ist nicht möglich. Etwas Untotes kann sich nicht auf die Weise fortpflanzen wie die Brutmutter es getan hat." sagte Corlen. "Und wenn doch?" sagte Jarena nach einer Weile. "Wenn Silithiden dazu in der Lage sind und die Geißel dies herausgefunden hat?"
Corlen sah sie nervös an. "Hab ich mich auch grad gefragt. Das wäre fatal. Mönströs! So etwas darf nicht sein!"
"Da stimme ich Dir ausnahmsweise mal zu." knurrte Flo. "Wenn die Biester nichtmal nach ihrem Tod aufhören sich zu vermehren, dürfte uns in Silithus eine unschöne Überraschung erwarten, wenn die Geißel das schon spitz bekommen hat."
Sie liefen schneller. Es dämmerte bereits als sie Gadgetzan erreichten. Sie kehrten in das Gasthaus ein, in dem es recht geschäftig zuging.
Einge Hordler saßen am Tisch in der hinteren Ecke und schienen wenig begeistert über die Ankunft von noch mehr Allianz. Am Tresen saß eine offensichtlich betrunkene Eule und gestikulierte ausschweifend zu ihrem Singsang.
"Wash wooollen wir trinken, shihiiiieeeben Tag lang, wash wollen wir trinken, sho ein Durscht." dann kippte er sich glücklich ein weiteres Goblin-Spezial in den Schnabel.
Aury inspizierte ihn als er sie plötzlich bemerkte. Wankend und mit offenen Armen kam er auf sie zu. "Ooooh vier liebe... rülps... Kollegens." er blieb stehen und musterte die Katze indem er sich vorbeugte. "Na Mietzsh Mietzsh." Flos Augen funkelten ihn an und ein kehliges Knurren erklang. "Upsh." er zuckte zurück. "Dash kommt mirsh bekannt vor. Flo?" Flo verstummte und seine Mine wirkte nicht mehr ganz so mörderisch. "Blitzdings?" fauchte Flo. "Was treibst Du hier?" Die Eule grinste. "Isch geniesche dieses köstlische Bier und verfolge jemanden." faselte Blitzdings vor sich hin und schüttete sich Nachschub in den Schnabel.
"Wen verfolgst Du denn?" fragte Corlen und setzte sich an den Tresen. Blitzdings legte den Finger vor den Schnabel. "Pssscht! Dash isht geheim." Corlen nickte. Jetzt setzten sich alle an den Tresen. "Eine Runde für meine Freunde shht. Und ein Sschälschen Milsch für die Katze da." rief Blitzdings dem Wirt zu. Dieser blickte müßig auf, sah etwas ungläubig Flo an und als dieser nickte erwiderte er "Kommt soforrt!"
Die vier Druiden ließen nun ihren Blick durch die gesamte Taverne schweifen. Mit gemeinsamen Unbehagen bemerkten sie in einem schlecht beleuchteten Winkel zwei düstere Gestalten. Soweit es zu erkennen war trugen sie Saronit-Plattenpanzer.

Bearbeitet am 21.01.2010 13:05 Uhr von Shadowmonger.


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Magieannie weiblich single 16.06.2010 15:12 Uhr  

 
 
 
     
 
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TOLL!!! Und wann gehts weiter??

Glaube an Wunder, Liebe und Glück, schau nach vorne und nicht zurück. Tu was du willst und stehe dazu, denn dieses Leben lebst nur du.

Fusiol weiblich single 16.06.2010 15:22 Uhr  

 
 
 
Havana Club - Malygos
Level Alliance Nightelf Druid
     
 
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und hätten sie genau hingeschaut, hätten sie auch den Schatten des Druiden gesehen, der zwischen den Saronitpanzerträgern stand. Ganz ruhig beobachtete der Druide das Geschehen in der Taverne.

Stirbt der Tank, ist der Heiler Schuld, stirbt der Heiler ist der Tank Schuld, stirbt der DD ist er selber Schuld.

Bearbeitet am 16.06.2010 15:26 Uhr von EinBiest.

Magieannie weiblich single 17.06.2010 12:03 Uhr  

 
 
 
     
 
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MORE :-)

Glaube an Wunder, Liebe und Glück, schau nach vorne und nicht zurück. Tu was du willst und stehe dazu, denn dieses Leben lebst nur du.

wwaldkautz männlich 09.09.2011 11:02 Uhr  

 
 
 
     
 
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